Archiv für Mai 2009

Nazi-Zombies

Der norwegische Film „Dead Snow“ handelt von einer Gruppe norwegischer Medizinstudenten, die in den Osterferien eine Hütte in den Bergen mieten. Unglücklicherweise wurde die Gegen um Øksfjord angeblich (keine Ahnung, in der Wikipedia steht nichts davon) besonders stark von Nazis frequentiert. Nachdem diese Nazis die lokale Bevölkerung geplündert und vergewaltigt hatten, wurden die Nazis in die Berge gejagt, wo sie alle erfroren. Genau diese Nazis tauchen jetzt wieder als Zombies auf:

Klimawandel vs. Super-GAU: eine Polemik

Einleitung

Ich bin kein großer Freund der anthropogener Klimawandel – Theorie. In einer neuen Studie wurde jetzt geschätzt, dass der Klimawandel jährlich 300.000 Tote fordert und $125 Milliarden kostet. Ab 2030 werden es dann sogar 500.000 Tote und $300 Milliarden.

Folgender Text ist nicht wirklich ernst gemeint, es geht mir nur darum, dass diese Zahlen in ein Verhältnis gesetzt werden – die Berechnungen sind korrekt.

Klimawandel vs. Super-GAU

Nehmen wir mal an, dass das tatsächlich so ist, dass also der Klimawandel so drastische Auswirkungen hat und dass der Klimawandel durch den Menschen herbeigeführt wird und durch CO2-Reduktion verhindert werden kann.

Es ist es natürlich so, dass Atomkraftwerke kein CO2 produzieren. Trotzdem wird immer betont, dass Atomkraft keine Lösung ist, weil Atomkraftwerke nicht sicher sind. Die Alternativen werden vor allem in Windenergie und Photovoltaik gesehen. Jedem muss aber klar sein, dass ein Staat mit der heute zur Verfügung stehenden Technik niemals einen Großteil seines Energiebedarfs aus Windenergie oder Photovoltaik beziehen kann. Die Technik ist zu sehr von Umwelteinflüssen abhängig, es kann keine konstante Energieproduktion erfolgen und es stehen (noch) keine Speichertechniken zur Verfügung, mit denen man die notwendigen Energiemengen vorrätig halten kann. Die einzige echte Alternative mit erneuerbarer Energie ist Wasserkraft, diese wird jedoch oft wegen deren negativen Einfluss auf das Ökosystem verhindert und außerdem verfügen nicht alle Staaten über ausreichende Ressourcen.

Wenn die Folgen des Klimawandels aber tatsächlich so dramatisch sind, wäre dann ein Super-GAU alle paar Jahrzehnte nicht das geringere Übel? Es gab bisher erst einen Super-GAU, 1986 in Tschernobyl. Die Frage ist also, wie schlimm sind die Folgen von Tschernobyl verglichen mit denen des Klimawandels?

Unglücklicherweise gibt es keinen wirklichen Konsens was die Folgen der Tschernobyl Katastrophe betrifft. Zunächst die Anzahl Menschenleben:

  • Eine Studie (siehe auch hier und hier) des Tschernobyl Forum (bestehend aus WHO, IAEA und UNDP) kommt zum Schluss, dass ca. 4000 Menschen gestorben sind bzw. noch sterben werden.
  • Der TORCH-Report (The Other Report on Chernobyl), der von den europäischen Grünen in Auftrag gegeben wurde kommt zum Schluss, dass es etwa 30.000 bis 60.000 Tote gegeben hat/geben wird.
  • Greenpeace kommt zum Schluss, dass es 93.000 Tote geben wird. Ein anderes mal ist von 200.000 Toten die Rede.

Die ökonomischen Kosten sind noch viel schwieriger zu schätzen. Sie werden auf hunderte Milliarden Dollar geschätzt. Weißrussland schätzt die Kosten z.B. auf $235 Milliarden.

Wie viel Atomkraftwerke würden benötigt, um alle CO2-verursachenden Kraftwerke zu ersetzen? Laut dem Statistical Review of World Energy 2008 von BP (Excel-Datei) wurde 2007 19.894,8 TWh Elektrizität produziert. Weiters wurden 2007 3.134,3TWh durch Wasserkraft und 2.748,9TWh durch Atomkraft produziert, macht also 14.011,6TWh, die größten Teils durch fossile Energieträger produziert wurden.

Laut den Daten der IAEA PRIS (Power Reactor Information System, ich habe die Daten hier aufbereitet) gibt es im zur Zeit 477 ans Stromnetz angeschlossene Atomreaktoren mit einer Nettoleistung von insgesamt 404.206 MW. Wenn man das mit den 14.011,6TWh der BP-Statistik vergleicht ergibt das eine Produktivität von 77%. Um die 14.011,6TWh auch mit Atomenergie herstellen zu können, bräuchten wir also Atomkraftwerke mit einer Leitung von 2.077.269,7MW. Die durchschnittliche Leistung der zur Zeit in Bau befindlichen Reaktoren wird 912,05MW sein, wir würden also noch 2.278 Reaktoren benötigen. Plus der bereits existierenden Reaktoren ergibt das 2755. In einem Jahr würden diese Reaktoren 1.005.575 Reaktorbetriebstage absolvieren.

Alle existierenden Reaktoren haben bisher insgesamt 4.975.386 Betriebstage absolviert (IAEA PRIS Daten). Gehen wir also davon aus, dass es ca. alle 5.000.000 Reaktorbetriebstage zu einem Super-GAU kommt. Angenommen, die durchschnittliche Sicherheit der neuen Reaktoren wäre nicht besser, als die durchschnittliche Sicherheit der alten Reaktoren würde es dann alle 5 Jahre zu einem GAU kommen. Die jährlichen Kosten dafür würden sich jährlich auf 800 (WHO/IAEA) bzw. 6.000-12.000 (TORCH) Menschenleben belaufen. Die ökonomischen Kosten sind schwieriger zu schätzen, aber wenn man pro GAU von mehreren $100 Milliarden ausgeht, kann man bei einem Super-GAU alle 5 Jahre von ca. $100-300 Milliarden pro Jahr ausgehen.

Fazit

Würden alle Kraftwerke, die mit fossilen Energieträgern arbeiten gegen Atomreaktoren ersetzt und geht man von einem GAU alle 5.000.000 Reaktorbetriebstage aus, dann würde es alle 5 Jahre zu einem GAU kommen. Während das deutlich weniger Menschenleben fordern würde als der Klimawandel angeblich fordert, wären die ökonomischen Kosten etwa vergleichbar.

Rassismus aus zwei Blickwinkeln

Sonia Sotomayor ist Obamas Kandidatin für das Verfassungsgericht. Sie wäre die erste Latina-Frau in dieser Position. Sotomayor sagte 2001 in einer Rede:

I would hope that a wise Latina woman with the richness of her experiences would more often than not reach a better conclusion than a white male who hasn’t lived that life.

Ich würde hoffen, dass eine weise Latina- Frau mit dem Reichtum ihrer Erfahrungen häufiger zu einer richtigen Schlussfolgerung gelangt als ein weißer Mann, der dieses Leben nicht gelebt hat.

(Die etwas seltsame Auffassung des Richterberufs hat bereits Zettel thematisiert.)

Darüber hinaus ist Sotomayor Mitglied im National Council of La Raza (NCLR), das man mit Nationalem Rat der (Latino) Rasse übersetzen kann, La Raza bezieht sich dabei speziell auf die Latino-Rasse.

Obwohl NCLR keine rassistische Vereinigung ist, kann man sich mal überlegen, was mit einem weißen Mann passieren würde, der sagt, dass „ein weiser, weißer Mann mit dem Reichtum an Erfahrungen häufiger zu einer richtigen Schlussfolgerung gelangt als eine latino Frau, die dieses Leben nicht gelebt hat“ und Mitglied in einer nicht rassistischen Organisation mit dem Namen „Nationaler Rat der (weißen) Rasse“ ist.

Ich weiß nicht, was die Schlussfolgerung daraus ist, aber vielleicht sollten die Weißen auch ein etwas unverkrampfteres Verhältnis zur „Rasse“ haben?

Katholische Priesterin gegen die Homo-Ehe

052809+Obama+Brenda+Lee+Air+Force+One+HMVEine Journalistin einer kleinen Zeitung wurde heute kurz vor der Ankunft Obamas aus dem Pressebereich der Air Force One entfernt. Die Journalistin leistete dabei passiven Widerstand und wurde deswegen vom Sicherheitspersonal an Händen und Füßen weggetragen.

Der Name der Journalistin ist Brenda Lee, sie Arbeitet für den Georgia Informer und sie ist eine katholische Priesterin. Der Grund für ihren Rausschmiss war, dass sie Barack Obama persönlich einen Brief überreichen wollte, was der Secret Service aber nicht erlaubte. Der Brief sollte Obama dazu drängen, sich für die traditionelle Ehe einzusetzen.

Auswirkungen der Besteuerung von Reichen

Der US-Bundesstaat Maryland hat wegen finanzieller Probleme den höchsten Einkommenssteuersatz von 5,5% auf 6,25% angehoben (mit der Gemeindeeinkommensteuer kann das bis zu 9,45% werden und dann kommen noch 35% für den Bund dazu, also 47,76% Einkommensteuer). Das betrifft die reichsten 0,3% und Maryland erhoffte sich durch die Steuererhöhung $106 Millionen Mehreinnahmen. Aber leider sind heuer plötzlich statt 3000 nur noch 2000 Leute in dieser Steuerstufe und deswegen fielen die Steuereinnahmen in der obersten Steuerstufe um $100 Millionen.

Laut dem Finanzamt von Maryland ist es noch zu früh um feststellen zu können wie viele der 1000 fehlenden Steuerzahlen wegen der Rezession weniger eingenommen haben und wie viele wegen der Steuererhöhung umgezogen sind.

Indische Asylwerber?

Wieso gibt es indische Asylwerber? Ist Indien nicht eine Demokratie und Rechtsstaat? Was für Asylgründe können die haben?

Laut Statistik Austria gab es 2008 355 Asylanträge von Indern.

Die Wirtschaftskrise kann ihre geistige Gesundheit gefährden

Jeff Macke, Finanzexperte bei CNBC, verliert vor laufender Kamera den Verstand. Jeff Macke ist der ganz rechts und der Moderator lässt ihn tatsächlich zweimal zu Wort kommen, einmal am Anfang des Ausschnitts, dann nochmal bei ca. 3:30.

Obama jetzt schon ein Kriegsverbrecher?

Im Moment scheint Obama – zumindest was den militärischen Bereich angeht – einen Sinneswandel zu durchleben.

Zuerst ließ er in kleinen Häppchen (jeweils am Freitag) durchsickern, dass er nun doch für die Militärtribunale ist, die er vorher so vehement abgelehnt hatte.

Dann war Obama plötzlich doch gegen die Veröffentlichung von Fotos, die die Misshandlung von Gefangenen zeigen, was die ACLU nicht gerade erfreute.

Dennoch, die Schließung von Club Gitmo wird sich für Obama wohl nicht mehr vermeiden lassen – obwohl im der Kongress die finanziellen Mittel dafür verweigert hat. Aber dafür denkt er darüber nach, einige der Gefangenen wenn schon nicht auf Kuba, dann halt auf dem amerikanischen Festland ohne Verfahren auf unbestimmte Zeit einzusperren.

All das brachte ihm Lob von Republikanern ein, hier der Senator Lindsey Graham:

I think you see the difference between a man who understands the war and the threat and a politician who is bent on political revenge.

Ich denke sie sehen hier den Unterschied zwischen einem Mann, der den Krieg und die Bedrohung versteht und einer Politikerin, die auf Rache versessen ist.

Die zweite Person, von der hier gesprochen wird ist Kongresspräsidentin Nancy Pelosi, die sich in eine unmögliche Situation manövriert hat.

Ganz anders hört sich das aber auf der linken Seite an. Medea Benjamin, Mitgründerin der Anti-Kriegsbewegung Code Pink ist frustriert:

A leader of the antiwar group Code Pink said she now wonders at what point her organization should begin to refer to Mr. Obama as a „war criminal.“

„To see all of these turnarounds is very disappointing,“ said Medea Benjamin, co-founder of Code Pink. „I think he’s afraid of alienating a lot of these military and their families and the right-wing media that has just attacked him viciously.“

Eine Anführerin der Antikriegsgruppe Code Pink sagte, dass sie sich frage, wann ihre Organisation damit beginnen soll Obama als Kriegsverbrecher zu bezeichnen.

„All diese Richtungsänderungen zu sehen ist sehr enttäuschend,“ sagte Medea Bejamin, Mitbegründerin von Code Pink. „Ich glaube er hat Angst viele dieser Militärs und deren Familien und die rechten Medien, die ihn gerade bösartig attackiert haben gegen sich aufzubringen.“

In einem Artikel in „The New Republic“ listet Jack Goldsmith die 11 zentralen Punkte von Bushs Antiterrorstrategie auf und vergleicht diese mit Obamas Politik. Goldsmith will zeigen, dass die Anschuldigungen des früheren Vizepräsidenten Dick Cheney, dass Obamas Politik die USA weniger sicher machen nicht stimmen können:

  1. Krieg/Verbrechen: Auch Obama ist der Meinung, dass der terroristischen Bedrohung mit den Mitteln der Krieges und nicht mit den Mitteln der Verbrechensbekämpfung bekämpft werden muss. Diese Auslegung hat weitreichende Folgen für die Befugnisse des Präsidenten.
  2. Obama will Guantanamo schließen, aber Bush wollte das seit einiger Zeit eigentlich auch, nur war es ihm nicht so wichtig. Grundsätzlich ist die Bedeutung von Guantanamo nicht mehr so groß, seit das Verfassungsgericht festgestellt hat, dass die Habeas Corpus Rechte auch in Guantanamo gelten.
  3. Military Detention (Internierung): Bush vertrat den Standpunkt, dass Gefangene im Rahmen der Terrorbekämpfung beliebig lang eingesperrt werden können, ohne ein Recht auf ein Verfahren. Verteidigungsminister Gates hat jetzt angedeutet, dass bis zu 100 Gefangene ohne Verfahren eingesperrt werden. Obamas Justizministerium hat eine Rechtsauffassung veröffentlicht, nach der der Präsident das Recht hat, Mitglieder von Al Quaida, den Taliban, verbündeten Organisationen und jene, die diese Gruppen maßgeblich unterstützen auf unbestimmte Zeit gefangen zu nehmen – ganz egal wo in der Welt diese gefangen genommen werden.
  4. Dass Hebeas Corpus auf Guantanamo auch angewendet werden muss hat bereits das Verfassungsgericht festgestellt. Obama weigert sich aber – genauso wie Bush – , diesen auf das Gefängnis in der Bagram Air Base auszudehnen. Auch verweigert Obama den Gefangenen auf Rechte nach der Genfer Konvention zu klagen.
  5. Obama hat die Militärkommissionen, die über die Schuld der Gefangenen von Guantanamo Bay urteilen sollen nach seiner Amtsübernahme ausgesetzt. Er wird sie jetzt doch wieder einsetzen, allerdings bekommen die Angeklagten mehr Rechte.
  6. Das gezielte Töten von Al Quaida Mitgliedern in Afghanistan und Pakistan wird unter Obama verstärkt fortgesetzt (ein verstärktes militärisches Engagement in Pakistan war eines von Obamas Wahlversprechen).
  7. Rendition, das Aufgreifen von Verdächtigen in einem Land und die Verbringung in ein anderes Land wird auch unter Obama weitergeführt. Diese Politik hat allerdings nicht Bush eingeführt sondern Clinton. Um auszuschließen, dass der Gefangene im Zielland gefoltert wird, wendet Obama die selbe Regel an wie Bush und Clinton: prohibiting the rendition of a person to a country where it is more likely than not he will be subjected to torture (das Verbringen einer Person in ein Land, in dem es wahrscheinlicher ist, dass diese Person gefolter wird als dass sie nicht gefoltert wird ist verboten).
  8. Obama hat die Black Sites (Geheimgefängnisse), die unter der Bush Administration verwendet wurden geschlossen. Es bleibt nur eine kleine Hintertür: Einrichtungen, in denen Gefangene nur vorübergehend untergebracht werden sind weiterhin erlaubt.
  9. Das Überwachungsprogramm von Bush wird unter Obama weitergeführt. Obama hat die Immunität, die Bush den Telekomfirmen im Rahmen des Überwachungsrogramms gegeben hat nicht rückgängig gemacht.
  10. Bush vertrat einen sehr weitreichenden Standpunkt, wenn es um die Möglichkeit ging, Informationen vor Gerichten zu verheimlichen, weil es sich um Staatsgeheimnisse handelt, die die nationale Sicherheit gefährden. Obama kündigte an, diese Doktrin zu ändern, hat diese aber schon in mehreren Verfahren wie unter Bush angewendet.
  11. Obama verbot am ersten Tag in seinem Amt die erweiterten Verhörmethoden, die unter Bush angewendet wurden. Das ist der weitreichendste Bruch mit der Bush Politik im Rahmen der Terrorbekämpfung. Eine Arbeitsgruppe versucht im Moment festzustellen, ob der CIA dennoch etwas weiterreichendere Befugnisse in Verhören geben werden können, was auch Obamas CIA Direktor unterstützt.

Schattenplan am AKH?

Hat jemand, der hier mitliest schon mal was von einem Schattenplan gehört? Jemand, mit dem ich gesprochen haben hat folgende Behauptung aufgestellt: Am Wiener AKH gibt es einen Dienstplan und einen Ersatzdienstplan. Der Ersatzdienstplan ist für den Fall, dass der Arzt, der nach dem Dienstplan eingeteilt wäre verhindert ist. Daneben gibt es aber noch einen „geheimen“ Plan – den Schattenplan – der in Wirklichkeit zur Anwendung kommt. Verrechnet wird das dann so, als ob die Ärzte vom Dienstplan und vom Ersatzdienstplan beide verhindert sind und dann ein anderer Arzt (der vom Schattenplan) einspringen muss. Der Klou dabei: die Ärzte vom Dienstplan und Ersatzdienstplan gehen dabei nicht leer aus, obwohl diese beiden nie vorgehabt haben Arbeiten zu gehen.

Ich behaupte nicht, dass es so ist. Mich würde nur interessieren, ob die Abrechnungsmodalitäten so sind, dass das theoretisch möglich wäre. Kann jemand was dazu sagen?

Nur jetzt: Cheney noch böser

Dem früheren amerikanischen Vizepräsident wurde ja immer schon eine abgrundtiefe Boshaftigkeit nachgesagt. Diese Vorwürfe erreichten jetzt jedoch einen vorläufigen Höhepunkt:

Former prime minister of Pakistan Benazir Bhutto was assassinated on the orders of the special death squad formed by former US vice-president Dick Cheney, which had already killed the Lebanese Prime Minister Rafique Al Hariri and the army chief of that country.

The squad was headed by General Stanley McChrystal, the newly-appointed commander of US army in Afghanistan. It was disclosed by reputed US journalist Seymour Hersh while talking to an Arab TV in an interview.

Die frühere Premierministerin von Pakistan, Benazir Bhutto, wurde auf Anordnung einer speziellen Todesschwadron ermordet, die vom früheren US Vizepräsident Dick Cheney gebildet wurde und die bereits den libanesischen Premierminister Rafique Al Hariri und den Armeechef dieses Landes ermordet hat.

Die Todesschwadron wurde von General Stanley McChrystal geführt, dem neu ernannten Kommandant der US Armee in Afghanistan. Das wurde vom renommieren US Journalisten Seymour Hersh enthüllt, als dieser einem arabischen TV Sender ein Interview gab.

Seymour Hersh ist tatsächlich ein sehr renommierter Journalist, er hat die Abu Ghraib Story veröffentlicht. Aber hat er das tatsächlich gesagt? Die Reaktion von Hersh:

Vice president Cheney does not have a death squad. I have no idea who killed Mr Hariri or Mrs Bhutto. I have never said that I did have such information. I most certainly did not say anything remotely to that effect during an interview with an Arab media outlet.

This is another example of blogs going bonkers with misleading and fabricated stories and professional journalists repeating such rumours without doing their job and that is to verify such rumours.

Vizepräsident Cheney hat keine Todesschwadron. Ich habe keine Ahnung, wer Harir oder Bhutto ermordet hat. Ich habe niemals gesagt, dass ich solche Informationen habe. Ich habe mit absoluter Sicherheit niemals etwas derartiges in einem Interview mit einem arabischen TV Sender gesagt.

Das ist ein neues Beispiel von übergeschnappten Blogs mit in die Irre leitenden, fabrizierten Nachrichten und professionellen Journalisten, die solche Gerüchte wiederholen, ohne ihre Arbeit zu machen und diese ist die Überprüfung der Gerüchte.

Und jetzt? Hersh hat zwar nie behauptet, dass Cheney Bhutto oder Hariri ermorden ließ, aber er hat behauptet, Cheney habe einen executive assassination ring, was ja kaum was anderes als eine Todesschwadron wäre. Hersh sagte das bei einer Ansprache an der Universität von Minnesota am 10.3.2009.

Es sei erwähnt, dass einige Hersh vorwerfen, es außerhalb des Print-Bereichs mit der Wahrheit nicht immer ganz so genau zu nehmen.

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