Barack Obama und die Reaktion der rechten Medien auf seine Wahl: Teil 3 von 4, Bill O’Reilly

billoreilly Bill O’Reilly hat eine tägliche Sendung auf Fox News, den O’Reilly Factor. Der O’Reilly Factor ist die populärste News Show überhaupt. Der Folgende Ausschnitt ist aus den „Talking Points“ vom 5.11., unter dem Titel „What now?“. O’Reilly hatte am Wahlkampf von McCain einiges auszusetzen. McCain wollte nicht im O’Reilly Factor auftreten und Palin hat auch abgelehnt – vermutlich auf Anweisung von McCains Wahlkampfteam, was ziemlich erstaunlich ist, da der O’Reilly Factor ein sehr große Reichweite hat und Palin von O’Reilly bestimmt nicht vorgeführt worden währe.

O’Reilly wollte während dem Wahlkampf McCain dazu drängen, ein Wahlversprechen abzugeben, dass er die politische Verantwortung für die Finanzkrise aufklärt. McCain wollte das anscheinend nicht, was irgendwie erstaunlich ist, da sehr viele Demokraten involviert sind.

Gratulation an den gewählten Präsidenten Obama und an Senator McCain, der in der Niederlage Größe bewiesen hat. Ich bin sicher, sie sind froh, dass der Wahlkampf vorüber ist, ich bin es jedenfalls. Aber: was jetzt?

Exit Polls zeigen, dass die meisten Obama-Wähler für ihn gestimmt haben, weil sie besorgt und verärgert über die wirtschaftliche Lage waren. Diese Angst überlagerte Ideologie, Obamas dubiose Bekanntschaften und sein sehr linkes Wahlverhalten im Senat. Es ist also keine Frage, dass die Amerikaner wollen, dass sich Obama in erster Linie auf die Wirtschaft konzentriert.

Mit einer sehr unpopulären Bush Administration und dem Desaster für Amerikaner, die ehrlich am Aktienmarkt investiert hatten, hatte McCain nur eine Chace um zu gewinnen: er hätte ein Kreuzritter für Menschen werden müssen, er hätte versprechen müssen, die Leute zu bestrafen, die in diesem massiven Finanzbetrug involviert waren. Aber Senator McCain wollte diese Position nicht einnehmen. Deswegen hat er gegen einen Mann verloren, der seinen Wahlkampf mit nur einem Wort führte: „Veränderung“.

Aber was für eine Veränderung? Es gibt ein altes Sprichwort: Du tanzt mit dem, der dich hergebracht hat. Barck Obama hat Hillary Clinton und die Republikaner hauptsächlich deswegen geschlagen, weil er durch sehr weit links stehende Organisationen mit Geld und Bodenpersonal unterstützt wurde. Nun werden diese ihre Schulden einfordern. Das bringt Präsident Obama in eine sehr schwierige Position: wenn er das riesige Budgetdefizit durch Versorgungsprogramme [entitlement programs] weiter erhöht – was er versprochen hat -, dann wird die Wirtschaft und der Dollar vollkommen zusammenbrechen. Aber wenn Obama nicht versucht, Versogungsprogramme einzuführen, dann werden diese weit links stehenden Organisationen laut schreien.

Da ist auch die Frage der San-Francisco Werte. Die weit links stehenden Organisationen wollen eine Kultur nach europäischer Art. Aber wie die Kalifornier letzte Nacht demonstriert haben, ist das nicht, was die Leute wollen. Die Homosexuellenehe wurde in Kalifornien abgewählt, was irgendwie verblüffend war. Ich denke einige der Stimmen waren gegen Richter, die Amerika eine Ideologie aufzwingen wollen [Anmerkung: Kalifornien hat bereits einmal gegen die Homosexuellenehe gestimmt, ein Richter hat das aber aufgehoben. Einige der Stimmen könnten deswegen von Leuten sein, die zwar für die Homosexuellenehe sind, aber dagegen, dass Richter über demokratische Entscheidungen bestimmen]. Aber wie auch immer, einige der traditionellen Werte sind immer noch stark, auch in einem linken Staat wie Kalifornien.

Wenn Obama damit anfängt, gegen traditionelle Werte zu handeln, wird er schnell an Unterstützung verlieren. „Talking Point“ glaubt, dass Amerika immer noch ein Land etwas rechts der Mitte [center right] ist, auch wenn die Leute letzte Nacht links gewählt haben.

„The Factor“ wird jetzt unsere Wachhundrolle hochfahren. Ich habe gesagt, dass ich die wirtschaftliche Situation unter Präsident Bush nicht genügend beobachtet habe. Mein Fehler. Ich hätte an diesem Hypothekenbetrug dran sein sollen, ich hätte dran sein sollen und ich wars nicht. Und dieser Fehler wird nicht noch ein mal passieren.

Unser Fokus ist nun, genauestens darüber zu berichten, was Präsident Obama tut und was es für Sie bedeutet. Seien wir ehrlich: der Typ ist immer noch ein Geheimnis und deswegen wird unsere Aufsicht intensiv sein. Wie auch immer, wir werden nicht kleinlich sein und wir werden ihn nicht Dämonisieren, weil das nicht fair ist. Wir werden über ihn mit einer klaren Stimme und einem klaren Kopf berichten.

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