5 Tage Israel, Tag 1: Tel Aviv

Ich war zwischen dem 31.12.2008 und dem 6.1.2009 zum ersten mal in Israel. Ich will in 5 Blogeinträgen meine Eindrücke schildern. Zu jedem Blogeintrag werde ich die Fotos via Slideshare veröffentlichen. Ich habe versucht, jedes Foto mit den GPS Koordinaten zu versehen. Da ich nicht über so eine tolle Kamera mit GPS Modul verfüge, musste ich das im Nachhinein mit Hilfe von Google Earth und dem genialen Programm Google Earth PhotoTag machen – natürlich ist mir das nicht bei jedem Foto gelungen. Wenn man auf das Slideshare Logo klickt, kann man sich die Fotos in Full Screen Auflösung anschauen.

Den größten Teil vom Tag in Tel Aviv hab ich damit zugebracht, durch die Stadt in Richtung Jaffa zu laufen. Beim Betreten der Azriely Mall machte ich dann das erste mal Bekanntschaft mit der Rucksackkontrolle, die es in Israel vor jedem Geschäft gibt.
Auf dem Weg nach Jaffa, mitten in der Stadt lief mir plötzlich ein Hahn über den Weg (Foto 6) – da musste ich an einen Artikel über die Back Yard Chicken Bewegung denken, den ich kürzlich gelesen habe.
Im Gegensatz zu Tel Aviv ist Jaffa eine sehr alte Stadt. Rund um den Hafen befinden sich verschiedene Ausgrabungen aus Ägyptischer Zeit. Auf dem Hügel (Ramses Garten) hat man eine gute Aussicht auf Tel Aviv. Der Felsen neben dem Hafen, den man im Bild 28 sieht, ist der Felsen, an den Andromeda gekettet wurde.
Später am Nachmittag wollte ich das Diaspora Museum besuchen. Da ich aber irgendwas mit den Buslinien verwechselt habe, landete ich im Eretz Israel Museum. Das war aber auch recht interessant – wer hätte z.B. gedacht, dass es in Jerusalem mal ein österreichisches Postamt gab.

Am Abend ging ich noch ins Kino (Filme sind dort im Original mit Untertitel). Vor dem Film (Quantum of Solace – kann ich kein Englisch mehr, oder hat der wirklich keinen halbwegs logischen Handlungsstrang?) kam eine interessante Werbung. Ein paar junge Leute sitzen im Lokal an einem Tisch – bis auf einen alles Israelis. Ein Israeli erklärt dem Tourist, dass in Israel alle zum Militär gehen und er beginnt aufzuzählen, was jeder in der Runde bei Militär gemacht hat: Er war bei der Luftwaffe, ein anderer bei der Infantrie usw.. Bei einem weiß ers nicht, und er fragt „Was hat eigentlich du beim Militär gemacht?“. Dieser sieht ihn aber nur vollkommen entsetzt an und dann friert das Bild ein und eine hebräische Stimme erklärt irgendwas.

Alles nicht besonders aufregend – geb ich zu. Wird aber am zweiten und dritten Tag anders werden.

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