24, Staffel 7

Seit Sonntag gibts jetzt wieder 24 im Fernsehen. 24 ist natürlich üble „Right Wing“ Propaganda, da darin viel gefoltert wird und außerdem läuft es – genauso wie die subversive Neokonservativen-Propaganda Simpsons – auch noch auf FOX.

In der neuen Staffel spielt Janeane Garofalo als FBI-Agentin Janis Gold mit. Garofalo ist bekannt für ihre linken Standpunkte. In einem Interview mit USA Today sagt sie:

I got a call from (24 co-creator Joel Surnow). I was initially very reticent to do it, because I heard about the right-wing nature of Joel’s politics and the torture-heavy scripts. And then I thought, ‚I’m unemployed!.

Ich bekam einen Anruf von (24 Miterfinder Joel Surnow). Ich war zunächst sehr zurückhaltend, weil ich über die rechten Standpunkte von Joel gehört hatte und wegen dem vielen Foltern. Und dann dachte ich: „Ich bin arbeitslos!“.

Mary Lynn Rajskub ist seit der dritten Staffel als Chloe O’Brian mit dabei und im Hauptberuf eigentlich Stand-up Comedian. Sie führte am 9. Jänner ein Interview mit Glenn Beck. Wie bei anderen Comedians (z.B. Sarah Silverman) kann ich einfach nicht entscheiden, ob sie genial ist oder einfach nur total verblödet. Sie ist angeblich auch Malerin und auf die Frage von Glenn, was ihr Geschmack ist antwortete sie:

I like — my taste is I like modern impressionist painting, but I also like painting of retarded children and painting of the insane.

Ich mag – mein Geschmack ist, ich mag moderne, impressionistische Malerei aber ich mag auch die Malerei von zurückgebliebenen Kindern und die Gemälde von Irren.

5 Responses to “24, Staffel 7”


  1. 1 Thomas 19. Januar 2009 um 11:20

    Ich mache Janine Garofalo keinen Vorwurf, denn wenn man nicht zu der A-Riege der Schauspieler gehört, muss man sicher froh sein, wenn man einen Job kriegt.

    24 ist nicht nur wegen der Folter extreme Right-Wing Propaganda sondern auch wegen dem gesamten Angst-Szenario das aufgebaut wird, mit Atombomben und Präsidentenanschlägen und der vermittelten Botschaft, dass außerhalb jeder Kontrolle arbeitende Geheimdienste das beste Mittel sind, die Bedrohung zu kontrollieren.

    Dazu sind auch diese Aussagen von einem Verhörspezialisten, der im Irak gearbeitet hat, interessant, weil er erklärt warum Folter auch in einem „Ticking Time Bomb“ Szenario nicht sinnvoll ist.

  2. 2 Michael 19. Januar 2009 um 12:23

    Ich glaube, Du interpretierst da zuviel hinein. 24 ist einfach eine super-spannende TV-Serie. Die ersten beiden Staffeln hab ich jeweils in einem Rutsch angeschaut – das waren noch Zeiten🙂 .

    Außerdem finde ich die Nennung von Abu Ghraib und Guantanamo in einem Atemzug, wie sie in dem Artikel gemacht wird etwas seltsam. In Abu Ghraib wurde aus „Langeweile“ gefoltert, nicht um irgendwelche Erkenntnisse zu gewinnen, ohne das Wissen von Vorgesetzten und die Beteiligten wurden Verurteilt.

  3. 3 Pierre Sanft 20. Januar 2009 um 13:06

    … aber ich mag auch das Malerei von zurückgebliebenen Kindern und die Gemälde von Irren

    Ich finde diese Aussage einfach genial! Egal ob Brutart oder Picasso🙂.

  4. 4 Michael 20. Januar 2009 um 20:19

    @Pierre Sanft, nur um hier Missverständnissen vorzubeugen: es muss natürlich „die Malerei“ heißen – das war nur einer meiner Vertipper. Es geht hier ausschließlich darum, dass „ratarded“ und „insane“ nicht gerade politisch korrekt sind, der Satz von Rajskub war grammatikalisch schon richtig.

  5. 5 Pierre Sanft 20. Januar 2009 um 20:33

    Das politisch nicht korrekte finde ich bei der Aussage genial. In meiner Jugend gab es noch Narrenhäuser, heute sind das Künstlerkommunen🙂.


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