Überläufer aus Iran: Iran finanzierte syrisches Atomwaffenprogramm

Atomreaktor SyrienHans Rühele, ehemaliger Chef des Planungsstabs im deutschen Verteidigungsministerium berichtet in der NZZ, dass der Iran das syrische Atomwaffenprogramm finanziert hat. Die Information stammt von Ali Reza Asghari, einem pensionierter General der iranischen Revolutionsgarden und früherer Vizeverteidigungsminister, der im Februar 2007 die Seiten gewechselt hat.

Diese Information führte zum israelischen Luftangriff auf die syrischen Atomanlagen am 6. September 2007. Rühele schreibt:

Bereits unmittelbar nach dem Tod des alten Asad im Juni 2000 kam es zu einem ersten Treffen zwischen Syrien und einer nordkoreanischen Delegation, die zum Begräbnis angereist war. […] Der «Deal», wie er sich schliesslich ergab, sah vor, dass Iran das Geld, Syrien das Territorium und Nordkorea die nukleare Hardware zur Verfügung stellen sollte.

Und dann, typisch Bush – immer auf die Diplomatie setzen:

Bush war offensichtlich daran gelegen, die laufenden Sechs-Parteien-Gespräche über das nordkoreanische Nuklearprogramm nicht zu gefährden, musste er doch befürchten, dass mit der nachgewiesenen Proliferation durch Nordkorea ein Problem zum Verhandlungsgegenstand werden würde, das mit dem Geist der Sechs-Parteien-Gespräche unvereinbar war.

1 Response to “Überläufer aus Iran: Iran finanzierte syrisches Atomwaffenprogramm”


  1. 1 Martin Schimak 20. März 2009 um 11:38

    Typisch Bush, einfach so halt.😉


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