Anmerkung zur Ermordung von Abtreibungsarzt George Tiller

ORF.at schreibt, dass die Klinik von George Tiller nach seinem Tod schließt. Und dann:

Tiller war einer der wenigen Ärzte in den USA, die Abtreibungen im letzten Schwangerschaftsdrittel vornehmen. In den meisten US-Bundesstaaten sind diese nur erlaubt, wenn die Gesundheit der Mutter durch die Schwangerschaft in Gefahr ist. Nun führen nur noch zwei Kliniken in den USA diese Eingriffe durch.

Irgendwie klingt das so, als ob die Mutter, sollte eine medizinische Komplikation festgestellt werden und es ist ihr aus finanziellen oder medizinischen Gründen nicht möglich zu einer der beiden verbleibenden Abtreibungskliniken zu reisen einfach dem Schicksal überlassen wird.

Was man dabei aber bedenke muss ist, dass Frühgeburten ab der 24. Woche (also im letzten Schwangerschaftsdrittel) bereits eine Überlebensrate von 50% haben. Eine medizinische Situation, in der eine Abtreibung notwendig ist, eine Frühgeburt aber aus medizinischen Gründen nicht möglich ist, wird in der Praxis nur extrem selten vorkommen – wenn überhaupt, da Abtreibungen im letzten Schwangerschaftsdrittel ebenfalls medizinisch sehr belastend sind.

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