Uni-Besetzer

Die Besetzer scheinen ein kleines Personalproblem zu haben:

Der Unmut der Besetzer hatte sich kurz vor Weihnachten daran entzündet, dass die eigentlich „besetzte“ Aula mangels Anwesenheit der studentischen Protestierer geschlossen wurde.

Obwohl die Besetzer ganz offensichtlich weder demokratische Legitimität haben noch in sonst irgendeiner Position sind, in der sie Forderungen stellen könnten, muss sofort nachgegeben werden:

Am Sonntagvormittag waren noch drei Besetzer an der Akademie verblieben. Laut einer Sprecherin der Akademie dürfen sie diese weiter nutzen, der Portiersdienst der Uni wurde für die Feiertage verstärkt.

In Österreich hat sich eine Kultur des Nachgebens breit gemacht. Ganz egal, ob das jetzt 3 protestierende Studenten sind, oder Forderungen von Personalvertretern (Ärzte, Lehrer usw.). Man kann einfach nur hoffen, dass Österreich nie ein echtes Problem – z.B. mit islamischen Terroristen oder mit marodierenden Neonazis – bekommt.

1 Response to “Uni-Besetzer”


  1. 1 Ric 29. Dezember 2009 um 0:30

    Echte Probleme hätten wir schon einige. Eines davon heißt imho „Fekter“. Um überhaupt mal „nachgeben“ zu können, müssten Frau und Herr Österreicher erst mal ihren Hintern aus der Couch bewegen und für etwas eintreten. Leider endet das Engagement meist bei einem Kommentar auf krone.at, wo man sich über eben jene, die für etwas eintreten, lustig macht und sie somit zum Nachgeben bewegt.


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