Oh, the Irony

Der Gore-Effekt hat wieder zugeschlagen: Der amerikanische Senatsausschuss für Umwelt und öffentliche Bauvorhaben musste eine Anhörung über die Auswirkungen der globalen Erwärmung aufgrund des starken Schneefalls verschieben.

Der ungewöhnlich kalte und schneereiche Winter in Europa und der amerikanischen Ostküste ist aber nicht nur kein Hinweis auf das Ausbleiben der Klimaerwärmung. Es ist viel mehr der Beweis dafür, dass die Klimaerwärmung stattfindet, wie Dylan Ratings von MSNBC erklärt – was etwas glaubwürdiger wäre, hätte man uns nicht noch vor ein paar Jahren erklärt, dass das Ausbleiben von Schnee der Beweis für die Klimaerwärmung ist.

Wie auch immer – Wetter ist nicht Klima. Das Global Snow Lab der Rutgers Universität in New Jersey misst seit 1966 jeden Monat die Schneebedeckung in der nördlichen Hemisphere. Was auffällt ist, dass diese in den letzten Jahren in den Monaten März bis September unterdurchschnittlich war, während es in den Monaten Oktober bis Februar eher überdurchschnittlich viel Schnee gab.

Den Eindruck, den man hier in Österreich hat, dass die Winterschigebiete jedes Jahr noch mehr Schneekanonen brauchen ist also entweder ein eher lokales Wetterphänomen, hat nichts mit dem Klima sondern mit dem Ausbau der Schigebiete zu tun oder existiert überhaupt nur in den Medien.

Und jetzt nochmal zur Ironie: Die Götter des Olymp haben entschieden, es überall auf der nördlichen Hemisphäre schneien zu lassen, nur nicht dort, wo die Olympiade stattfinden soll:

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