Waffengesetze

Frau G. wurde von Anreas K. monatelang verfolgt und bedroht. Der Terror gipfelte in zwei Vergewaltigungen. Anreas K. wurde zu 8 Jahren Gefängnis verurteilt. Bei seiner Verurteilung drohte er: „Ich werde dich überall finden, wo immer du dich verkriechst. Und dann wirst du leiden ohne Ende.“. Seine Strafe musste er zur Gänze absitzen, da er sich einer Therapie verweigerte. Während seiner Zeit im Gefängnis schrieb Briefe an das Opfer und schickte ehemalige Mitgefangene bei Frau G. vorbei, um ihr „schöne Grüße“ auszurichten.

Jetzt wird Andreas K. freigelassen. Laut Gefährdungsanalyse der Polizei ist nicht nur Frau G. gefährdet, sondern auch ihre Kinder. Eine nachträgliche Sicherungsverwahrung kommt aber nicht in Frage, da alle Fakten bereits bei der Hauptverhandlung bekannt waren und dort keine Sicherungsverwahrung angeordnet wurde.

Der Staat kann Frau G. also nicht schützen. Darf sie sich dann wenigstens selber schützen? Nein, natürlich nicht – wo kämen wir da hin:

Der Antrag der ausgebildeten Sportschützin auf Erteilung einer Waffenbesitzkarte wurde abgelehnt.

Was passiert jetzt? Frau G. und ihre Kinder bekommen eine neue Identität, müssen sich von allen Verwandten und Freunden für immer verabschieden und dürfen nie mehr Kontakt zu ihnen aufnehmen.

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